Kurz gesagt: Die Ziegel selbst sind selten das Problem. Undicht wird ein Dach fast immer an den Übergängen – dort, wo Kamin, Wand, Gaube oder Dachfenster aus der Fläche ragen. Der dichte Anschluss heißt Verwahrung.
Verwahrung
Meist aus Blech gearbeitet, sauber gekantet und in die Eindeckung eingebunden. Eine schnell verschmierte Fuge hält dagegen nicht lange, weil sich Bauteile unterschiedlich bewegen.
Kaminverkleidung
Die Hülle um den Kaminkopf über dem Dach – aus Schiefer, Blech oder Faserzement auf einer Holz-Unterkonstruktion, oben mit Abdeckplatte. Ein unverkleideter Kaminkopf ist eine häufige Ursache für Feuchtigkeit im Dachboden. Mehr: Kaminbau & Kaminsanierung.
Gaube
Eine Gaube bringt Licht und Stehhöhe unters Dach, hat aber die meisten Anschlüsse im ganzen Dach: zwei Wangen, ein eigenes kleines Dach, Kehlen und das Fenster. Deshalb ist sie einer der ersten Orte, an denen wir bei einem undichten Dach nachschauen.
Dachschalung und Seekiefer
Wo keine Ziegel liegen – an Giebel, Ortgang oder Gaubenwangen – braucht es eine geschlossene Fläche aus Holz. Wir verwenden dafür gern Seekiefer-Sperrholz: wasserfest verleimt, formstabil und für außen geeignet.
Sie möchten wissen, wie es um Ihr Dach steht? Rufen Sie uns an unter 06821 6363004 oder schreiben Sie uns – wir schauen es uns an.
