Kurz gesagt: Unter den Ziegeln liegen zwei Lagen Latten. Die Konterlattung läuft in Richtung der Sparren und schafft einen Luftraum – die Hinterlüftung. Quer darauf liegt die Traglattung, auf der die Ziegel hängen. Ihr Abstand wird exakt auf das Ziegelmodell abgestimmt.
Wozu dient die Hinterlüftung?
Durch den Spalt zwischen Unterdeckung und Ziegeln zieht Luft von der Traufe bis zum First. Sie trocknet Feuchtigkeit ab, die durch Flugschnee oder Kondensat entsteht, und schützt so Latten und Unterdeckung.
Was ist die Regeldachneigung?
Jeder Dachziegel hat eine Mindestneigung, ab der er ohne Zusatzmaßnahmen regensicher ist. Ist das Dach flacher, braucht es ein besonders dichtes Unterdach – oder ein Ziegelmodell für flachere Neigungen. Deshalb messen wir bei der Planung als Erstes die Neigung.
Weitere Begriffe rund um die Eindeckung
- First – die oberste, waagerechte Kante des Daches.
- Traufe – die untere Kante, an der die Rinne hängt.
- Ortgang – der seitliche Abschluss am Giebel.
- Kehle – die Rinne, in der zwei Dachflächen nach innen zusammenlaufen.
- Sturmklammer – sichert Ziegel gegen Windsog.
- Schneefanggitter – hält Schnee auf dem Dach zurück.
Die Lattung auf einer echten Baustelle sehen Sie in unserer Referenz.
Sie möchten wissen, wie es um Ihr Dach steht? Rufen Sie uns an unter 06821 6363004 oder schreiben Sie uns – wir schauen es uns an.
