Drohnenaufnahme eines alten Welleternit-Dachs vor der Dachsanierung durch die Dachdeckerei Jung

Kurz gesagt: Welleternit ist eine gewellte Faserzementplatte. Platten, die vor 1993 hergestellt wurden, können Asbest enthalten. Beschädigen, anbohren oder reinigen sollte man sie deshalb nicht selbst – der Rückbau gehört in die Hände eines Fachbetriebs, und die Arbeiten sind in Deutschland durch die TRGS 519 streng geregelt.

Woran erkenne ich ein Welleternit-Dach?

An den grauen, gewellten Platten, die oft großflächig bemoost sind. Häufig findet man sie auf Häusern, Garagen und Nebengebäuden aus den 1960er- bis 1980er-Jahren.

Welche Probleme treten typischerweise auf?

  • Moos und Flechten, die die Oberfläche angreifen
  • Risse und gebrochene Platten, oft nach Sturm oder Hagel
  • gelockerte Befestigungen
  • fehlende Dämmung unter der Eindeckung

Wie läuft eine Sanierung ab?

  1. Bestandsaufnahme vor Ort, gerne auch per Drohne.
  2. Rückbau: Die Platten werden möglichst ganz abgenommen statt gebrochen und nach Vorschrift entsorgt.
  3. Dachstuhl prüfen: Was stabil ist, bleibt – geschwächte Sparren werden verstärkt oder ersetzt.
  4. Neuer Aufbau mit Dämmung, Lattung und neuer Eindeckung, zum Beispiel mit Tondachziegeln.

Den kompletten Ablauf mit Fotos sehen Sie in unserer Referenz: vom Welleternit-Dach zum gedämmten Ziegeldach.

Sie möchten wissen, wie es um Ihr Dach steht? Rufen Sie uns an unter 06821 6363004 oder schreiben Sie uns – wir schauen es uns an.