BAUDER tecta-PUR Aufsparrendämmung mit Konterlattung auf einer Baustelle der Dachdeckerei Jung

Kurz gesagt: Bei einer Aufsparrendämmung liegt die Dämmung als geschlossene Schicht über den Sparren – nicht dazwischen. Dadurch gibt es keine Wärmebrücken an den Hölzern, und innen geht kein Wohnraum verloren. Sinnvoll ist sie vor allem dann, wenn das Dach ohnehin neu eingedeckt wird.

Wie ist eine Aufsparrendämmung aufgebaut?

Von innen nach außen:

  1. Sparren – das tragende Holz des Dachstuhls.
  2. Dampfbremse – eine Folie auf der warmen Seite der Dämmung. Sie bremst Wasserdampf aus dem Wohnraum, damit er nicht in der Dämmung kondensiert.
  3. Dämmplatten – zum Beispiel BAUDER tecta-PUR, durchgehend verlegt und an den Stößen dicht.
  4. Unterdeckung – bei vielen Systemen bereits auf den Platten integriert; sie hält Wasser ab, das unter die Ziegel gelangt.
  5. Konterlattung – schafft den Luftraum für die Hinterlüftung.
  6. Traglattung und Eindeckung – die Latten tragen die Ziegel.

Warum keine Wärmebrücken?

Eine Wärmebrücke ist eine Stelle, an der Wärme schneller nach außen geht als drumherum. Bei der Dämmung zwischen den Sparren ist jeder Sparren so eine Stelle – Holz dämmt schlechter als Dämmstoff. Liegt die Dämmung über den Sparren, ist die Fläche durchgehend geschlossen.

Wann lohnt sich eine Aufsparrendämmung?

  • wenn die alte Eindeckung ohnehin herunter muss, etwa bei Welleternit
  • wenn der Dachraum bewohnt ist oder werden soll und innen nichts verändert werden soll
  • wenn das Dach bisher gar nicht oder nur dünn gedämmt ist

Wie das auf einer echten Baustelle aussieht, zeigen wir in unserer Referenz Dachsanierung mit Aufsparrendämmung. Mehr zur Leistung: Dachsanierung im Saarland.

Sie möchten wissen, wie es um Ihr Dach steht? Rufen Sie uns an unter 06821 6363004 oder schreiben Sie uns – wir schauen es uns an.